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Mini-colleges Kunst en Geschiedenis met Ad Geerdink

  • 23 September 2026
    • 20:00
  • 30 September 2026
    • 20:00
  • 7 Oktober 2026
    • 20:00
  • 14 Oktober 2026
    • 20:00

Programm

Der Weg zu Fenix | Mittwoch, 23. September

Fünf Jahre lang begleitet „The Road to Fenix“ die Umwandlung eines historischen Lagerhauses im Rotterdamer Hafen in ein Kunstmuseum zum Thema Migration: ein Ort voller Geschichten über das Verlassen der Heimat, das Reisen und den Neuanfang. Der Dokumentarfilm begleitet die Menschen, die Fenix erschaffen. Darunter Wim Pijbes, der seine Ideen mit Vision und Entschlossenheit in die Tat umsetzt. Regisseurin Anne Kremers, die inmitten von Stoff, Stahl und Kunst ein Gleichgewicht zwischen Zugänglichkeit, Tiefe und Nuancen sucht. Und Hanneke Mantel, die in Archiven nach Fotos stöbert, die die vielen Gesichter der Migration zeigen. Abdelkader Benali verwebt Objekte, Texte und Zeugnisse zu einer Geschichte über Heimat, Herkunft und Zukunft.

In seinem einführenden Kurzvortrag erörtert Ad Geerdink die Geschichte des Museums in den Niederlanden. Welche Ideale verfolgten die ersten Museen, und wie sieht die Situation heute aus? Genau wie die ausgestellte bildende Kunst spiegeln auch Museen ihre jeweilige Zeit wider.

Johannes Vermeer | Mittwoch, 30. September

2023 präsentierte das Rijksmuseum die bisher größte Vermeer-Ausstellung mit Werken aus aller Welt. Im abendlichen Dokumentarfilm werden alle drei Gemälde gezeigt: „Das Mädchen mit der Perle“, „Der Geograph“, „Das Milchmädchen“ und „Die kleine Straße“. Experten erläutern die Ergebnisse neuer Forschungen zu Vermeers künstlerischem Schaffensprozess und den Beweggründen für seine Kompositionen.

In seinem einführenden Kurzvortrag untersucht Ad Geerdink die Einzigartigkeit der niederländischen Malerei des 17. Jahrhunderts, einer Zeit, in der schätzungsweise sechs bis zehn Millionen Gemälde entstanden. Wie lässt sich diese enorme Produktivität, der hohe Spezialisierungsgrad der niederländischen Maler und ihre Vorliebe für Sujets erklären, die direkt dem Alltag entnommen scheinen?

Kunstdiebstahl | 7. Oktober

Wer kennt ihn nicht, Arthur Brand, den berühmtesten Kunstdetektiv der Niederlande? Er spielt die Hauptrolle in der packenden Dokumentation des Abends, in der er alles daransetzt, 24 Gemälde, die 2005 aus dem Westfries Museum gestohlen wurden, aus den Händen paramilitärischer Gruppen in der Ukraine zurückzuholen und nach Hoorn zurückzubringen. Ad Geerdink, der damalige Direktor des Westfries Museums, war Zeuge des Geschehens. In seinem kurzen Einführungsvortrag beleuchtet er das Phänomen des Kunstdiebstahls. Wie häufig kommt es vor? Was sind die Motive der Kunstdiebe? Wie viel der gestohlenen Kunst wird wiedergefunden, und welche Kunstdiebstähle der letzten Jahrzehnte haben am meisten Aufsehen erregt? Arthur Brands Name taucht in vielen dieser Fälle auf. Und das ist kein Zufall.

Francisco Goya | 14. Oktober

Der spanische Künstler Francisco Goya (1746–1828), dem die eindrucksvolle Dokumentation des Abends gewidmet ist, war Augenzeuge des Elends und der Schrecken, die die Besetzung Spaniens durch Napoleons Truppen begleiteten. Tief bewegt von all dem menschlichen Leid schuf er zwischen 1810 und 1814 die heute berühmte Radierungsserie Die Schrecken des Krieges. Eine Anklage gegen den Krieg selbst. Und damit war er seiner Zeit weit voraus.

Um den innovativen Charakter von Francisco Goyas Werk zu verstehen, geht Ad Geerdink in seinem einleitenden Kurzvortrag auf das jahrtausendealte Verhältnis zwischen bildender Kunst und Krieg ein. Er bespricht zahlreiche berühmte Meisterwerke, vom Teppich von Bayeux bis zu Pablo Picassos Guernica. Kern seiner Argumentation ist, dass es in der Darstellung des Krieges eine Zeit vor und eine Zeit nach Francisco Goya gibt.

Weitere Informationen

Termine | Mittwoch, 23. September, 30. September, 7. Oktober und 14. Oktober

Vorstellungsbeginn | 19:30 Uhr, Einlass ab 19:00 Uhr.

Vier-Nächte-Pass:

Regulär – 80,00 €

Freunde & Cineviller – 70,00 €

Einzeltickets | 25,00 € pro Vorführung, nur buchbar über film@drom.nl.